Für meine Arbeit in Religion habe ich mir den „Sinn des Lebens“ zum Thema gemacht. Ein schwieriges Thema, wie sich sofort, nachdem ich darüber nachzudenken begann, herausstellte. Der erste Gedanke führte mich sofort zu der Frage „Was ist ein Sinn überhaupt?“.
Laut Wikipedia ist Sinn ein Synonym für Bedeutung und obwohl ich Wikipedia als Informationsquelle sehr schätze, war diesmal diese Definition sehr dürftig. Darum beschloss ich, das Internet nicht zu verwenden und stellte mir die nächste Frage „Wurde die Welt von Gott geschaffen oder haben wir unser Leben nur der Evolutionstheorie zu verdanken?“
Zuerst dachte ich mir sofort, dass das Biologische/Naturwissenschaftliche viel logischer klingen würde und eigentlich war ich schon zufrieden mit meiner Antwort, wenn da nicht der Gedanke gekommen wäre „Wie sich das Leben entwickelt hat, klingt ja noch logisch, aber zum Leben braucht man bekanntlich auch unter vielen anderen Faktoren die Sonne- aber wie ist die Sonne entstanden?“
Bei dieser Frage kam ich zum Schluss, dass es wohl eine Mischung aus höherer Macht und naturwissenschaftlichen Vorgängen geben müsse.
Damit war ich allerdings von der Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens meilenweit entfernt. Ich fragte mich, ob wohl die Gelsen einen Sinn auf der Welt haben- mich in den Wahnsinn zu treiben erschien mir ein sehr trostloser Sinn zu sein. Aber wenn sie keinen Sinn haben, warum sind sie dann da? Ich führte meine Überlegung mit anderen Tieren fort- Spinnen zum Beispiel- sie bauen Netze um die Gelsen zu fangen, diesen Sinn fand ich zumindest für mich sinnvoll.
Weiteres bin ich zu den Überlegungen gekommen, dass in der Tier- und Pflanzenwelt alles seinen Sinn hat (außer der Gedanken an die Gelsen ließ mich nicht los, aber ich habe mich mit mir geeinigt, dass sie wohl einen höheren Sinn hätten, den ich nicht erfassen könne).
Schon einmal die Nahrungskette ist eine sehr sinnvolle Einrichtung und ich bin der Überzeugung in der Natur hat alles einen Sinn und Zweck.
Dann widmete ich mich der Menschenwelt zu. Der erste Gedanke, ich weiß nicht, warum genau dieser es war, war Zerstörung. Das, was der Mensch wirklich gut kann, ist Zerstören. Schon einmal der Klimawandel gibt Aufschluss über die Rücksichtslosigkeit der Menschen. Manchmal fragt man sich, ob der Mensch der Welt gut oder doch eher schlecht getan hat.
Aber dann kam mir wieder der Gedanke, welch wunderbare Menschen es doch gibt und da habe ich mir gedacht, dass es schon so sein muss, dass das Leben des Menschen einen Sinn ergibt.
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